Im Rahmen der Exzellenzförderung an der Jugendkunstschule Spandau erhielt der Leistungskurs Kunst die Möglichkeit, an einem Workshop zu den Themenfeldern Collagen und Montageplastiken teilzunehmen.
Die Schülerinnen und Schüler stimmten sich zunächst durch das Herstellen von Collagen auf die Montageplastiken ein, die sich – ebenso wie Collagen – durch die Zusammensetzung verschiedener, oft vorgefertigter oder gefundener Objekte bzw. Materialien auszeichnen. Durch das Aufkleben der unterschiedlichen Elemente entstanden neue, vielschichtige Kompositionen und die erstellten, reliefartigen Collagen weisen eine ausgeprägt haptische Textur auf.
Im Anschluss an die Collagearbeit nutzten die Schüler*innen gebrauchte, zumeist aussortierte Objekte, die sie aus ihrem ursprünglichen Kontext herauslösten und in einer Plastik neu arrangierten. Dabei wurde die Funktion der mitgebrachten Einzelteile durch die künstlerische Neuordnung verändert oder aufgehoben. Die Beschaffenheit der verschiedenen Materialien (Metall, Holz, Plastik, Stoff usw.) spielte dabei ebenfalls eine zentrale Rolle und erzeugte oft spannungsreiche Kontraste und haptische Reize.
Die Bedeutung der entstandenen Montageplastiken ergibt sich oft aus der neuen Beziehung der Objekte zueinander, wodurch die traditionelle Vorstellung von Kunst und Material in Frage gestellt wird.


