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20190607 Theater Faust 001Vor den Sommerferien, am 7. Und 8. Juni, führte die Theater AG September ihr diesjähriges Stück „Faust – doppelt oder nichts“ auf.
Unter der Leitung von Frau Vorberg bereiteten 17 Schülerinnen und Schüler des 8. bis 11. Jahrgangs über das gesamte Schuljahr die moderne Adaption des Goethe-Klassikers vor und präsentierten das Ergebnis der harten Arbeit in zwei erfolgreichen Aufführungen. Natürlich lief bei den Proben nicht immer alles reibungslos ab, doch schlussendlich fand sich jeder in seiner Rolle ein.

Da die Theater AG dieses Jahr großen Zuwachs bekommen hatte, war es für viele im Ensemble das Bühnendebüt, was sie jedoch wie Profis meisterten und den Schauspielern mit mehr Erfahrung in nichts nachstanden.
Trotz wöchentlicher Montags- und monatlicher Samstagsproben war die Aufregung kurz vor den Auftritten groß. Doch selbst spontanes Nasenbluten sowie ein unerwarteter Fleck auf einem der Kostüme hatten keinerlei Einfluss auf die Verwirklichung des Stücks, wie die vielen positiven Reaktionen des Publikums bestätigten.


Zum Inhalt des Stücks:
Die bekannte Gott-Teufel-Wette um die Seelen der Menschen ging in die zweite Runde. Diesmal im Zentrum: Drei Schüler mit extremen sozialen Problemen. Durch die Kräfte, die sie von Mephisto erhalten, können sie ihre problembehafteten Leben umkrempeln. Da ist zunächst einmal die einsame Streberin Christina, die sich nun Menschen gefügig machen und so in der sozialen Ordnung aufsteigen kann. Dann ist da der unsichere Benni, der stets von seiner Familie sowie der Zicke der Klasse gedemütigt und unterdrückt wurde. Dieser kann sich nun rächen, indem er die Zeit anhält. Und schließlich der verpeilte Joe, der durch neu erworbene Intelligenz seine schulischen Probleme lösen kann. Doch die Kräfte verändern die drei und der Teufel schreckt vor nichts zurück, um seine Wette zu gewinnen.

Text: Renée Langner

Fotos: Herr Zimmermann und Herr Bajus